Beweisbrücke
Was stellt der maßgebliche Tanachbeleg über Johannes 17,3 fest: der Vater als ‚allein wahrer Gott‘ in trinitarischer Lesart?
Diese Seite bestimmt quellengebunden, was die Frage „Was stellt der maßgebliche Tanachbeleg über Johannes 17,3 fest: der Vater als ‚allein wahrer Gott‘ in trinitarischer Lesart?“ belegt, was möglich bleibt und was die maßgeblichen Texte nicht rechtfertigen.
Was dieser Artikel festgestellt hat
Johannes 17,3 bezeichnet grammatisch den Vater als ‚den allein wahren Gott‘ und Jesus als den von ihm Gesandten. Die klassische Trinitätslehre antwortet mit Personen- und Wesensunterscheidung. Diese Unterscheidung steht jedoch nicht im Vers selbst.
- Verifiziert: Johannes 17,3 spricht den Vater als ‚den allein wahren Gott‘ an.
- Verifiziert: Derselbe Satz unterscheidet Jesus als den von diesem Gott gesandten Messias.
- Mit der menschlichen Bevollmächtigtenkategorie des Tanach vereinbar: ein von Gott gesalbter und gesandter Mensch.
- Innerhalb späterer trinitarischer Theologie möglich: Die Formulierung durch verschiedene göttliche Personen und ein gemeinsames Wesen erklären.
- Durch diesen Vers selbst nicht gestützt: Jesus bezeichne sich hier ausdrücklich als gleichrangigen Teilhaber am ‚allein wahren Gott‘.
Die noch offene Frage
Bleibt nach der Klärung von Johannes 17,3 – der Vater als „allein wahrer Gott“ – die Trinitätslehre mit Sinai und göttlicher Einfachheit vereinbar, wenn die hebräische Quelle hinter dem johanneischen Anspruch und die Tora-Kategorien für Gott, Bevollmächtigung und Anbetung maßgeblich bleiben?
Warum dieses Buch der nächste Schritt ist
The Trinity vs Absolute Unity: Sinai, Divine Simplicity, and the Limits of Relational Godhood ist der nächste Schritt, weil das Buch die offene Frage auf das Feld „die Vereinbarkeit der Trinitätslehre mit Sinai und göttlicher Einfachheit“ erweitert, ohne die im Einzelbeleg gesetzte Beweisgrenze zu überschreiten.
Für die vollständige quellengebundene Untersuchung des Feldes „die Vereinbarkeit der Trinitätslehre mit Sinai und göttlicher Einfachheit“ gehen Sie weiter zu The Trinity vs Absolute Unity: Sinai, Divine Simplicity, and the Limits of Relational Godhood.
