Beweisbrücke

Die Weisen sagen in Berachot 17a: „Herr der Welt, vor Dir ist offenbar und bekannt, dass wir Deinen Willen tun wollen. Was hindert uns daran?“

Das Ziel ist, die angeführte rabbinische Aussage fair einzuordnen und danach Jeremia 31 sowie den behaupteten Übergang des Bundes zur Kirche kontrolliert zu prüfen.

Was dieser Artikel gezeigt hat

Wenn Jeremia 31 die Tora in Israels Herz schreibt, wo tritt dann die Kirche in den Bund ein? Diese Frage muss beantwortet werden, bevor der Hebräerbrief verkünden darf, der erste Bund sei „veraltet“.

  • Verifiziert: Jeremia verheißt Israel und Juda einen neuen Bund.
  • Verifiziert: Zu seinem ausdrücklich genannten Inhalt gehört Gottes Tora, die in ihre Herzen geschrieben wird.
  • Verifiziert: Die Passage bekräftigt unmittelbar danach Israels dauerhaften nationalen Bestand.
  • Christliche Behauptung: Der Hebräerbrief bezeichnet Jesus als Mittler und behandelt den früheren Bund als veraltend.
  • Toraorientiertes Urteil: Der Hebräerbrief muss diesen Schritt beweisen. Jeremia überträgt den Bund weder auf die Kirche noch verwandelt er verinnerlichte Tora in abgeschaffte Tora.

Die noch offene Frage

Übersteht der größere Anspruch zu besserem Bund, Priestertum und Sühne denselben Test an Jeremia 31, den Regeln der Tora und den benannten Bundespartnern?

Warum dieses Buch der nächste Schritt ist

THE EPISTLE TO THE HEBREWS VS. THE HEBREW BIBLE ist die sachlich passende Fortsetzung. Das Buch prüft den Übergang von Jeremias an Israel gerichteter Verheißung zur Veraltungsargumentation des Hebräerbriefs.

Zur Vertiefung dieser Frage geht es weiter mit THE EPISTLE TO THE HEBREWS VS. THE HEBREW BIBLE.