Beweisbrücke
Wenn ‚Messias‘ Gesalbter bedeutet, welche zusätzlichen biblischen Belege sind nötig, bevor ein bestimmter Anspruchsteller als endgültiger davidischer König gilt?
Gefordert ist genügend Präzision, um zu bestimmen, ob die Identifizierung eines bestimmten Anspruchstellers als endgültiger davidischer König durch die maßgebliche Quelle bestätigt, ermöglicht, bestritten, nicht belegt oder widerlegt wird.
Was dieser Artikel festgestellt hat
Der Tanach nennt Priester, israelitische Könige und sogar Kyrus ‚gesalbt‘. Das Wort *maschiach* bezeichnet Weihe oder Einsetzung; für sich allein identifiziert es nicht den endgültigen Erlöser. Dafür sind die eigenständigen prophetischen Kriterien der davidischen Wiederherstellung nötig.
- Verifiziert: Der Tanach verwendet Salbungssprache für Priester, gewöhnliche israelitische Könige und Kyrus.
- Verifiziert: Das Wort *maschiach* allein identifiziert daher nicht den endgültigen davidischen Erlöser.
- Verifiziert: Die Propheten verbinden den künftigen davidischen Herrscher mit zusätzlichen Kriterien der Abstammung, des Bundes, der Nation und der Geschichte.
- Möglich: Ein Christ kann behaupten, ein Anspruchsteller werde noch zukünftige Kriterien später erfüllen.
- Nicht gestützt: einen Anspruchsteller allein deshalb als endgültigen davidischen König zu identifizieren, weil er ‚Messias/Christus‘ genannt wird oder einem Salbungsmotiv entspricht.
- Besteht das Christentum die Prüfung an Mose und dem gemeinsamen prophetischen Zeugnis Israels, wenn die verschiedenen Gesalbten des Tanach und die gesonderten Kriterien für davidisches Königtum und Wiederherstellung maßgeblich bleiben?
Die noch offene Frage
Besteht das Christentum die Prüfung an Mose und dem gemeinsamen prophetischen Zeugnis Israels, wenn die verschiedenen Gesalbten des Tanach und die gesonderten Kriterien für davidisches Königtum und Wiederherstellung maßgeblich bleiben?
Warum dieses Buch der nächste Schritt ist
The Warnings of the Prophets: Why Christianity Fails the Collective Prophetic Witness of Israel ist der nächste Schritt, weil es das Christentum an Mose und dem gemeinsamen prophetischen Zeugnis prüft, einschließlich aufgeschobener messianischer Ansprüche. Es führt damit genau die offene Kriterienprüfung fort.
Wenn Sie die umfassendere Beweisfrage prüfen möchten, lesen Sie weiter in The Warnings of the Prophets: Why Christianity Fails the Collective Prophetic Witness of Israel. Das Buch untersucht das Christentum gegenüber Mose und dem gemeinsamen prophetischen Zeugnis, einschließlich aufgeschobener messianischer Ansprüche mit derselben quellengebundenen Methode.
